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		<title>Finale dahoam &#8212; wie wahre Fans leiden</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Titel ist verspielt. Doch für viele war das DFB-Pokalfinale am letzten Samstag nur eine misslungene Generalprobe. Denn seit den Schlagzeilen in allen Massenmedien haben es auch die letzten mitbekommen: Da kommt was Großes auf München zu. Hier wird &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=707">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Titel ist verspielt. Doch für viele war das DFB-Pokalfinale  am letzten Samstag nur eine misslungene Generalprobe. Denn seit den  Schlagzeilen in allen Massenmedien haben es auch die letzten  mitbekommen: Da kommt was Großes auf München zu. Hier wird nicht nur das  Endspiel der europäischen Eliteliga stattfinden, <em>wir</em> stehen sogar in ebendiesem. Doch wer sind <em>wir</em>?! Genauer gesagt darf nämlich der FC Bayern in der <em>Fußball Arena München</em> antreten. Da kann sich jeder Münchener, jeder Bayer, einfach jeder  freuen. Wirklich jeder? Nein, denn der erste Verlierer dieser  Endspielkonstellation steht bereits fest: die wahren Bayernfans.</p>
<p>Bislang verfolgten sie an jedem Wochenende der Saison  in aller R<a rel="attachment wp-att-709" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=709"><img class="alignright size-medium wp-image-709" title="Finale dahoam" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/05/Online_Finale-Dahoam1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>uhe die Partien ihrer Lieblingsmannschaft, sei es in der  Allianz Arena, zu Hause vor dem Fernseher oder in der Kneipe. Und  vielleicht fuhren einige von ihnen sogar zu Auswärtsspielen.  Auf alle  Fälle aber sahen sie miserable Spiele. Es ist einleuchtend: Bedeutsame  Spiele wie das Champions League-Finale treiben auch diejenigen vor die  Fernsehschirme, Leinwände oder direkt in die Arena, die normalerweise  dafür keine Zeit aufbringen. Eine erste Kostprobe davon gab es bereits  am Abend des 11. April. Borussia Dortmund empfing die Bayern zur  Vorentscheidung der deutschen Meisterrunde. Die Plätze in Münchens  Innenstadt-Kneipen waren seit Tagen reserviert. Es wäre schön gewesen,  wenn durch die Masse auch die Stimmung gestiegen wäre. Aber nicht mit  den sogenannten Eventfans. Zu Großveranstaltungen wie der WM oder der EM  kriechen sie aus ihren Wohnungen und wollen unbedingt teilhaben am  Mega-Event. Dass sie von Fußball keinerlei Ahnung haben, wird im ersten  Moment verdrängt. Es wird schon nicht so schlimm sein.</p>
<p>Das Problem tritt aber genau jetzt auf: Viel zu viele dieser  Eventfans drängen sich um die begehrten Kneipen- und Public  Viewing-Plätze und um Karten für das Spiel selbst. Man könnte sie etwas  böswillig auch Fußballheuchler oder Alibifans nennen. Und dank der  internationalen Fußballverbände (FIFA, UEFA) schnellen die Ticketpreise  leicht in utopische Höhen. Wer kommt da überhaupt ran? Abgesehen von Auswärtsdauerkarteninhabern hat der wahre Fan nur die Möglichkeit, an  einer Lotterie um einen Bruchteil der Finalkarten teilzunehmen. Der Rest  geht an Sponsoren, Partner, Lobbyisten, Freunde und Mitglieder der  UEFA. Diese dürfen sich in der Arena dann auf happige Bierpreise  (alkoholfrei) freuen; sechs Euro kostet der Becher. Und was die Fanfeste  angeht: Die 65.000 Karten für die offizielle UEFA-Fete im Olympiapark  waren noch am ersten Tag ausverkauft. Das eilig organisierte zweite  Public Viewing auf der Theresienwiese mit 30.000 Plätzen weckte ähnliche  Begehrlichkeiten. Wer zu spät kommt, hat Pech gehabt.</p>
<p>Hoffentlich werden alle wahren Fußballfans am entscheidenden Finaltag  einen Platz in der Lokalität ihres Vertrauens ergattern. Damit wir am  19. Mai schließlich wirklich alle zusammen mit guter Stimmung und Laune  an einem außergewöhnlichen und wohl einmaligen Abend den Titel dahoam  holen können!</p>
<p>ds</p>
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		<title>Meine Eindrücke vom ersten Semester in München</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 00:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Abitur liegt hinter mir und ich habe einen Studienplatz in München ergattert. Alles ist neu für mich: die Stadt, die Umgebung, die Leute, ein neuer Lebensabschnitt – mit neuen Chancen. <a href="http://unikatmag.de/?p=640">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Das Abitur liegt hinter mir und ich habe einen Studienplatz in München ergattert. Alles ist neu für mich: die Stadt, die Umgebung, die Leute, ein neuer Lebensabschnitt – mit neuen Chancen.</em></strong></p>
<p><strong><em><a rel="attachment wp-att-643" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=643"><img class="alignright size-medium wp-image-643" title="Hirschgarten" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/04/P1030020-300x225.jpg" alt="München ist schön. Auch außerhalb der Biergarten-Saison." width="300" height="225" /></a></em></strong>In München zu studieren war schon lange mein Wunsch. Als ich das Ergebnis des Eignungstests bekomme, bin ich überglücklich, dass die TU München mich aufgenommen hat, und springe vor Freude in die Luft. In München angekommen, ist alles neu und frisch: neue Leute, eine neue Umgebung und ein neues System, auf das ich mich einstellen muss. Ganz plötzlich muss ich alles selber machen und organisieren. Wenigstens scheint es den anderen Erstsemestern ähnlich zu gehen wie mir. Schnell kommen wir ins Gespräch. Es folgen die ersten Vorlesungen und Hausaufgaben. In vielen Studiengängen erwarten die Dozenten von Anfang an viel Leistung. Mich erschlägt das zunächst etwas, ich fühle mich überfordert und gestresst. Es ist leicht möglich, den Überblick zu verlieren zwischen den vielen neuen Pflichten und den unendlichen Möglichkeiten der Zerstreuung, die München zu bieten hat.</p>
<p>An einem sonnigen Wintertag, ich habe gerade das Gefühl im Chaos der Uniaufgaben unterzugehen, beschließe ich, die Pflichten einmal Pflichten sein zu lassen und mache einen Spaziergang. Die frische, kalte Luft erfrischt meinen Geist und sorgt dafür, dass ich den stressigen Unialltag für einen Moment vergesse. Nach ein paar Minuten betrete ich die Isarauen, die mir bisher noch nie aufgefallen sind, und finde mich in einer fast südfranzösisch anmutenden Szenerie wieder. Ich stehe am Ufer, gegenüber der Maximilianskirche, und beobachte, wie das Wasser an mir vorbeifließt.</p>
<p>In diesem Moment finde ich es einfach nur schön, in München zu leben. Gerade weil die Stadt so viele Möglichkeiten bietet, dass es schwer ist, sich für eine zu entscheiden. Und vor allem ist es schwer, dabei das Studium nicht aus den Augen zu verlieren. Doch egal was passiert, man darf diese Augenblicke nie vergessen, in denen man einfach mal abschalten kann. In denen man mal kurz alles um sich herum vergisst, sei es ein Ausflug mit Freunden oder ein Spaziergang im Park. Ich fühle mich wohl in meiner neuen Stadt.</p>
<p><em>Leonie Uckermann</em></p>
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		<title>Unterwegs in München: der Flohmarkt am Ostbahnhof – eine Kritik</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 12:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um München]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Unsere Redaktion erhält immer mal wieder interessante Einladungen. So erfuhr ich auch davon, dass der alte Flohmarkt am Ostbahnhof nach fast zehn Jahren wieder seine Pforten öffnet. Ich dachte mir: „Cool, und das Gelände ist vormittags bestimmt auch ganz reizvoll.“ &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=624">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Redaktion erhält immer mal wieder interessante Einladungen. <strong>So erfuhr ich auch davon, dass der alte Flohmarkt am Ostbahnhof nach fast zehn Jahren wieder seine Pforten öffnet.</strong> Ich dachte mir: „Cool, und das Gelände ist vormittags bestimmt auch ganz reizvoll.“ Gegen 10 Uhr kamen mir auch immer noch „letzte Reste“ aus der vergangenen Nacht entgegen und die Stimmung hatte etwas Verlassenes.<strong> In einem hinteren Eck entdeckte ich dann den Flohmarkt.</strong><span id="more-624"></span></p>
<div id="attachment_625" class="wp-caption alignnone" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-625" title="Flohmarkt in Muenchen" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_1949-520x390.jpg" alt="" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Der nächste Termin ist an Ostern!</p></div>
<p><strong>Interessantes statt Ramsch</strong></p>
<p>Erst befürchtete ich ja, dass auch hier Massenhändler und Ramschverkäufer die Mehrheit sein würden. Der letzte Flohmarkt, den ich besucht habe, stand wohl unter dem Motto „Ist eigentlich Müll, könnte weg, versuchen wir es doch auf dem Flohmarkt!“ – dieser hier aber nicht. Noch haben nicht viele davon Wind bekommen, die Anzahl der Verkäufer war also überschaubar. <strong>Dafür war die Auswahl umso netter – überwiegend private Verkäufer verkauften dort. Insgesamt war alles recht bunt gemischt.</strong></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ich gehe wieder hin – hoffentlich hören noch ein paar Leute mehr davon, damit das Angebot etwas größer wird.</p>
<p><strong>Das sind die Fakten: </strong>Flohmarkt am Ostbahnhof, Kultfabrik, Grafinger Straße 6, jeden 1. Samstag im Monat, Standmiete: bis 3 Meter 12 Euro, Beginn des Aufbaus um 7 Uhr, Beginn des Verkaufs um 9 Uhr, http://www.flohmarkt-am-ostbahnhof.de/</p>
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		<title>Li Beirut</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 14:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fernweh]]></category>

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		<description><![CDATA[Früh um halb vier verlasse ich diesen Ort. Im Regen geht es an den Flughafen, der in der Stadt versinkt. Eigentlich nicht größer als München liegt dieses Potpourri nun vor mir und erscheint zehnfach so groß. Bilder können die markantesten &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=599">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früh um halb vier verlasse ich diesen Ort. Im Regen geht es an den Flughafen, der in der Stadt versinkt. Eigentlich nicht größer als München liegt dieses Potpourri nun vor mir und erscheint zehnfach so groß. Bilder können die markantesten Eigenschaften von Beirut nicht einfangen – die Luft steht vor Dreck und selten gibt es eine Minute ohne Hup- und Autogeräusche. Ein ständiger Autolärm betäubt die Ohren, der Smog umnebelt den Kopf. In den drei Stunden nachts, in denen der Lärm nachlässt, höre ich einen Hahn krähen. Nur dann ist auch das Tonband des Muezzins zu hören.</p>
<div id="attachment_604" class="wp-caption alignnone" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-604" title="Häusermeer" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/02/054-520x390.jpg" alt="" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Der Blick aus dem Fenster - hinter den Häusern liegt das Meer</p></div>
<p>Mit dem Blick aufs Meer hat man eine Hochhauswüste im Rücken, die sich in manchen Vierteln nur noch reiche Emiratler leisten können. Läuft man durch die Viertel, sieht man die eigentliche Schönheit dieses Paris des Orients, das jedoch vom Krieg zerstört ist. Ausgebrannt oder heruntergekommen stehen Prachtbauten von einst einsam zwischen gesichtslosen Hochhäusern.</p>
<div id="attachment_600" class="wp-caption alignnone" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-600" title="Pigeons' Rock" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1886-520x390.jpg" alt="" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Weltbekannt - der Pigeon Fels in der Bucht vor Beirut</p></div>
<p>In Tripoli werden an fast jeder Ecke traditionelle libanesische Snacks angeboten. In Beirut aber hat das amerikanische Fastfood Einzug gehalten. Eigentlich ist alles fettig. Die Einheimischen scheinen großen Gefallen an amerikanische Diners zu haben. Sie quetschen sich auf enge rote Polyester-Lederbänke und essen <em>Fries</em> und <em>Burger</em>.</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-606" title="Cafe in Beirut" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/02/101-292x390.jpg" alt="" width="292" height="390" />Durch die Nähe zur amerikanischen Universität ist das Viertel stark durch Studenten geprägt und hat zur Abwechslung reichlich nette Cafés und Bars zu bieten, die so viel Charme haben, dass München dagegen einen faden Eindruck erweckt. Als wir einen Nachmittag auf dem Campus verbringen, genieße ich die plötzliche Stille. Der Blick aufs Meer ist umgrünt und wunderschön. So zu studieren erscheint schon fast malerisch.</p>
<p>Im ganzen Land erblicke ich kaum Touristen. Vielleicht gibt es sie für mich nicht, da sie nicht europäisch sind. Dennoch erscheint mir die Stadt nicht darauf ausgelegt, vorgeführt zu werden – viel zu beschäftigt ist man mit den eigenen Sorgen. Außer den ständig hupenden Service-Taxifahrern gibt es aber auch kein wirkliches öffentliches Transportsystem. Ohne die Arabischkenntnisse meiner Freundin kämen wir somit auch kaum voran oder gar raus aus dem Viertel. Ich folge ihr und ducke mich bewundernd und und staunend vor dem Verkehr.</p>
<div id="attachment_602" class="wp-caption alignnone" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-602" title="Die Mohammad Al-Amin Moschee in Downtown, Beirut" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1928-520x390.jpg" alt="" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Die Mohammad Al-Amin Moschee in Downtown, Beirut</p></div>
<p>Ein letzter Blick aus dem Taxi erweckt Vorfreude und Traurigkeit zugleich: Vom Flugzeug aus werde ich einen letzten Blick auf das Lichtermeer entlang der Küste erhaschen und gleichzeitig dieser orientalischen Welt entgleiten. Ich weiß, dass ich so schnell wie möglich zurückkehren möchte.</p>
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		<title>Gewinnspiel: SMS</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 19:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[unikat intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrunken SMS schreiben zahlt sich jetzt aus: Denn UNIKAT prämiert die besten Kurznachrichten! Durchforste deinen Handyspeicher und sende uns deinen Favorit. Zu gewinnen gibt es 20 Gutscheine vom Onlineshop Naketano im Wert von jeweils 30,00€ (ab einen Mindestbestellwert von 50€). &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=563">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-583" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=583"><img class="alignright size-large wp-image-583" title="Sms Gewinnspiel" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/01/Sms_Gewinnspiel-625x333.png" alt="" width="625" height="333" /></a>Betrunken SMS schreiben zahlt sich jetzt aus: Denn UNIKAT prämiert die besten Kurznachrichten! Durchforste deinen Handyspeicher und sende uns deinen Favorit. Zu gewinnen gibt es 20 Gutscheine vom Onlineshop <a title="Naketano" href="http://www.naketano.com/de/">Naketano</a> im Wert von jeweils 30,00€ (ab einen Mindestbestellwert von 50€).</p>
<p>Einsendeschluss ist der 01. März 2012</p>
<p>Mitmachen könnt ihr über diesen <a title="Link zu Google Docs" href="https://docs.google.com/a/unikatmag.de/spreadsheet/viewform?hl=en_US&amp;formkey=dG5MT2hNS0RuUV9rdjRpY3F2bVdSVEE6MQ#gid=0">Link</a>!</p>
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		<title>Γεια σου, Χάος! – Grüß dich, Chaos!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 07:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum bin ich als Erasmus-Student in Athen, blickt ganz Europa gespannt auf Griechenlands Hauptstadt: Die Europäische Union befindet sich in ihrer bislang größten Krise und das Epizentrum liegt im schönen Hellas. Eine aufregende Zeit für mein Auslandssemester! Europa will Griechenland &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=548">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kaum bin ich als Erasmus-Student in Athen, blickt ganz Europa gespannt auf Griechenlands Hauptstadt: Die Europäische Union befindet sich in ihrer bislang größten Krise und das Epizentrum liegt im schönen Hellas. Eine aufregende Zeit für mein Auslandssemester!</em></p>
<p>Europa will Griechenland retten, ab<a rel="attachment wp-att-549" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=549"><img class="size-medium wp-image-549  alignleft" title="UNIKAT-Autor Daniel in Athen" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/01/d4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>er dieses will nicht gerettet werden. Für viele deutsche Medien ist das längst Fakt. Doch da steckt mehr dahinter: Die Stimmung im 11-Millionen-Land kippte endgültig im Herbst vergangenen Jahres, als aufgebrachte Bürger mit Generalstreiks und Wut-Demonstrationen ihren Unmut kundtaten. Ein enormer, aufgezwungener Sparzwang in einer wirtschaftlich schwierigen Situation ist für arbeitstätige Griechen schwer nachzuvollziehen. Vor allem Gewerkschaften organisierten sich am zentralen Syntagma-Platz, an dem unterschiedliche Demonstrationsgruppen aneinandergerieten. Unrühmlicher Höhepunkt war der Tod eines Mannes, der Ende Oktober während eines Angriffs brutaler Randalierer an einer Herzattacke starb.</p>
<p>Die junge Generation der Studenten sieht indes keine Perspektive im eigenen Land und fast jeder will raus aus dem Chaos, spätestens nach dem Studium. Die Wirtschaftsuniversität, an der ich studiere, gleicht einem Rückzugsort für Ultra-Linke. Sie tummeln sich im Kellerflur, direkt vor der Mensa, und man kommt sich vor wie in einer schlechten Eckkneipe, in der viel geraucht wird, und zwar nicht nur Tabak. Zwischen unzähligen kommunistischen Plakaten genießen sie offensichtlich die Rechtsfreiheit im Uni-Gebäude.<br />
Doch auch die Straße wird von den Problemen beherrscht: Es gibt viel zu wenige Jobs und die, die es gibt, sind schlecht bezahlt. Paradoxerweise haben die Lebenshaltungskosten in Athen fast schon Münchener Niveau erreicht. Ein halber Liter Bier beispielsweise kostet in Bars selten unter fünf Euro.</p>
<p>Die Unzufriedenheit der Bevölkerung wird durch den weit verbreiteten Populismus angeheizt. Der Hass zielt auf Europas Machthaber, vor allem auf Angela Merkel. Deren Nachname hat sich inzwischen als Schimpfwort etabliert. Schon wer sich nur als Deutscher outet, bekommt oftmals böse Blicke oder einen scharfzüngigen Kommentar zugeworfen. Auf großen Demonstrationen machen immer wieder abgedruckte Nazivergleiche die Runde. Die empfundene „Bevormundung“ wird dort ebenso wie die alte <a rel="attachment wp-att-558" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=558"><img class="alignright size-medium wp-image-558" title="evolution" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/01/evolution-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></a>Kriegsschuldenfrage – nach der Deutschland den Griechen noch Reparationen schuldet – wieder aufgeworfen, sei es auf Flyern, Plakaten oder sogar in Magazinen.<br />
Eigentlich ist es schade, dass sich in Deutschland die meistgelesene Tageszeitung davon provozieren ließ und in gleicher pauschalisierender Manier wie die Helenen gegen die „faulen Pleite-Griechen“ wetterte.</p>
<p>Mein Eindruck von Athen ist sehr facettenreich: Ich wohne in Kypseli, einem Stadtteil im Norden der Metropole. Griechen gibt es hier sehr wenige. Pakistanis und Schwarzafrikaner prägen das Straßenbild. Tag und Nacht liegt eine Marihuana-Wolke in vielen Gassen, in denen auch die meisten anderen Erasmus-Studenten meiner Universität unterkommen sind. Die Universität, an der es dreimal täglich Gratis-Verpflegung gibt, ist von diesem Viertel zu Fuß zu erreichen. Ins Stadtzentrum nehme ich entweder einen überfüllten Linienbus oder die bequemere Metro. Der Bus führt an der von uns „Drogengasse“ getauften Nebenstraße des Nationalmuseums vorbei, an der es tagsüber nur so wimmelt von Abhängigen und Obdachlosen. In der Nähe des zentralen Syntagma-Platzes, dem Ort der Demonstrationen, stehen immer mehrere gepanzerte Polizeibusse mit Besatzung bereit. Die dort beginnende Einkaufsstraße Ermou könnte genauso gut in jeder anderen europäischen Hauptstadt stehen. Rund herum um die Akropolis herrscht natürlich der Tourismus, aber als Insider findet man auch dort kleine Künstlercafés oder traditionelle Tavernen.</p>
<p>In den Fußballstadien – in der ersten Liga spielen 5 Athener Teams – geben die Ultra-Fans richtig Gas. Obwohl bei allen Stadtderbys seit einigen Jahren Fans auswärtiger Mannschaften verbannt sind, hab<a rel="attachment wp-att-556" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=556"><img class="size-medium wp-image-556 alignleft" title="SONY DSC" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/01/stadtderby-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>e ich einige Szenen erlebt, die in Deutschland sofort zum Spielabbruch geführt hätten. Heim-Fans zünden Bengalo-Feuer und werfen unter anderem Knallkörper und sogar Sitzschalen auf das Spielfeld. Die Polizei verhält sich dabei sehr zurückhaltend. Anders dagegen treten die Ordnungskräfte bei Großdemonstrationen auf. Die Hemmschwelle für Tränengaseinsätze sinkt mit jeder Stunde und oftmals ziehen die Rauchschwaden ganze Straßenzüge entlang.</p>
<p>Der Abgang des Premierministers Papandreou wurde in der breiten Bevölkerung beinahe einstimmig unterstützt. Er habe Schwäche gezeigt nach seinem Referendums-Rückzieher, als die von ihm angekündigte Volksabstimmung über die Rettungszahlungen wieder verworfen wurde. Das passte ins Bild, denn viele hatten ihn seit längerem nur als einen Handlanger von Sarkozy und Merkel gesehen. Sein Nachfolger Papademos, als Finanzexperte hoch geschätzt, darf nun also die vorgezogenen Neuwahlen vorbereiten, die sehr interessant werden dürften.<br />
In Athen tut sich was und ganz Europa blickt gespannt in den Südosten. Ob das auch so bleibt, wenn ich mein Erasmusjahr beendet habe und wieder nach München zurückkehre? Gut möglich.</p>
<p><em>ds</em></p>
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		<title>UNIKAT 06 ist da!</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 10:09:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Perfekt für den guten Start ins neue Jahr erscheint eine frische Ausgabe von UNIKAT. Ab dem 16.01. verteilen wir die inzwischen sechste Ausgabe unseres einzigartigen Magazins direkt vor den Münchner Hochschulen: Am 16.01. an der HS und am Stammgelände der &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=528">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Perfekt für den gut<a rel="attachment wp-att-529" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=529"><img class="alignleft size-medium wp-image-529" title="UNIKAT06" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2012/01/UNIKAT06-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a>en Start ins neue Jahr erscheint eine frische Ausgabe von UNIKAT. Ab dem 16.01. verteilen wir die inzwischen sechste Ausgabe unseres einzigartigen Magazins direkt vor den Münchner Hochschulen:</p>
<ul>
<li>Am 16.01. an der HS und am Stammgelände der TUM,</li>
<li>am 18.01. vor dem Hauptgebäude der LMU,</li>
<li>am 20.01. am TUM-Campus Weihenstephan</li>
<li>sowie am 23.01. am Garchinger TUM-Gelände.</li>
</ul>
<p>Über alle kurzfristigen Änderungen informieren wir dich natürlich sofort über unsere <a href="https://www.facebook.com/unikatmag">Facebook-Seite</a>. Also am Besten gleich Fan werden!</p>
<p>Als Schwerpunkt erwartet euch diesmal das Thema &#8220;Ich&#8221;: Wie wirkt sich mein Umfeld auf meine Persönlichkeit aus? Was bringt Menschen dazu, sich in Sekten oder dem Web 2.0 zu verlieren? Daneben gibt es für euch interessante Artikel aus den Bereichen Uni-Leben, München, Kultur und der ganzen Welt, ganz zu schweigen von einer UNIKATen Foto-Love-Story.</p>
<p>Natürlich haben wir uns auch nicht lumpen lassen und ein Gewinnspiel für euch organisiert. Folgt unserer kleinen Schnitzeljagd durch München und gewinnt so vielleicht ein John&#8217;s Phone (im Wert von über 80 €)!</p>
<p>All das und noch viel mehr erwartet euch in der neuen UNIKAT 06. Holt sie euch! Wir wünschen euch viel Spaß.</p>
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		<title>Die Unikate Kolumne: Eine Weihnachtsgeschichte (Part II)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[unikate kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 2 der Unikaten Weihnachtsgeschichte. Teil 1 findet ihr hier noch mal zum Nachlesen: Part I 24.12., 17:05 Uhr Mutter Bocksmüller versteckt die Geschenke unter dem Christbaumstumpf und macht sich an die letzten Essensvorbereitungen, während Vater Bocksmüller aufbricht, um Oma &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=512">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 2 der Unikaten Weihnachtsgeschichte. Teil 1 findet ihr hier noch mal zum Nachlesen: <a href="http://unikatmag.de/?p=497">Part I</a></em></p>
<p><a rel="attachment wp-att-513" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=513"><img class="alignright size-medium wp-image-513" title="weihnacht" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2011/12/weihnacht1-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">24.12., 17:05 Uhr</span></p>
<p>Mutter Bocksmüller versteckt die Geschenke unter dem Christbaumstumpf und macht sich an die letzten Essensvorbereitungen, während Vater Bocksmüller aufbricht, um Oma Bocksmüller vom Bahnhof abzuholen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">17:52 Uhr</span></p>
<p>Das Essen ist beinahe fertig, doch ein Telefonanruf von Vater Bocksmüller bringt der Familie Aufschluss darüber, dass sich Oma Bocksmüller mit ihren vermeintlich gut ausgeprägten Ortskenntnissen am Bahnhof verlaufen hat. Sie muss nun erst mal mithilfe der Feuerwehr aus einer Herrentoilette befreit werden. In die hat sie sich aus Versehen eingesperrt, weil sie ihr wie ein wartendes Taxi vorgekommen war.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">19:41 Uhr</span></p>
<p>Vater und Oma Bocksmüller tauchen auf, beide stinken ziemlich nach ungelüftetem Bahnhofsklo. Als Fritz daraufhin das Sch-Wort in den Mund nimmt, bekommt er eine wiederholte Auflage der weihnachtlichen Zurechtweisung, zuerst von Oma Bocksmüller und anschließend ebenso von Vater Bocksmüller, der zusätzlich über die 8.400 Euro erbost ist, die ihn der Feuerwehrgroßeinsatz gekostet hat. Mutter Bocksmüller verliert inzwischen in der Küche ihren Kampf mit dem Essen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">20:00 Uhr</span></p>
<p>Pünktlich zum Glockenschlag wird das Essen aufgetragen. Die Suppe ist bereits kalt und der Braten schwarz geworden, doch jeder tut ganz einfach so, als schmecke es ihm. Als Fritz im Zusammenhang mit dem Geschmack der Knödel erneut das Sch-Wort anbringt, wird er  von Vater und Oma Bocksmüller mit einer weiteren besonders weihnachtlichen Gabe bedacht. Susi knallt vor Müdigkeit mit dem Gesicht voran in die Soßenschüssel und kann nur dank dem beherzten Eingreifen von Mutter Bocksmüller vor dem Ertrinken gerettet werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">21:00 Uhr</span></p>
<p>Endlich ist es soweit – die Bescherung ist da! Während Hund Rex sich hinter dem Rücken aller über die reichlichen Reste des Abendessens hermacht, stürzen sich Fritz und Susi auf die unter dem Christbaumstumpf liegenden Geschenke und beginnen sofort mit dem Auspacken. Vater Bocksmüller bekommt von Mutter Bocksmüller hingegen nur böse Blicke zu sehen: Die beiden hatten ausgemacht, sich dieses Jahr nichts zu schenken, und Vater Bocksmüller hat sich sogar daran gehalten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">21:04 Uhr</span></p>
<p>Oma Bocksmüller bemerkt, dass sie ihre mitgebrachten Geschenke entweder im Flugzeug oder auf Honululu vergessen hat. Vater Bocksmüller erklärt ihr, dass das Flugzeug eigentlich ein Zug und Honolulu ihre Wohnung ist.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">22:21 Uhr</span></p>
<p>Die wie jedes Jahr laufende CD mit den Weihnachtsliedern hängt sich auf, „Last Christmas I gave you my heart“ ist als stotternde Endlosschleife zu hören. Als Vater Bocksmüller sich näher mit dem Problem befasst, fängt der CD-Spieler das Rauchen an und explodiert. Hund Rex erschrickt davon so, dass er quer durch das gesamte Wohnzimmer rennt, jaulend den Christbaumstumpf aus der Vertiefung reißt und einen Kerzenständer umwirft. Ein brennendes Scherbenchaos ist die Folge.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">22:22 Uhr</span></p>
<p>Die Familie beschließt, aufgrund der heimeligeren Atmosphäre und der geringeren Verletzungsgefahr durch Glassplitter und Feuer nun in der Küche weiterzufeiern. Vater Bocksmüller hat derweil den Feuerlöscher aus der Garage geholt und bekämpft unter vielem Schaumspritzen und Brüllen den um sich greifenden Brand im Wohnzimmer.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">23:08 Uhr</span></p>
<p>Vater Bocksmüller hat das Feuer erfolgreich bekämpft, nur noch ein fast komplett zerstörtes Wohnzimmer und ein angesengter Haarschopf zeugen von seiner gewonnenen Schlacht. Da Susi bereits erneut am Eindösen ist und Fritz für alle hörbar feststellt, dass das Einwickelpapier mal wieder schöner als die Geschenke sei, wird er ein weiteres Mal mit einem ganz speziellen Weihnachtspräsent bedacht, anschließend stecken ihn seine Eltern ins Bett. Auch der Rest der Familie geht langsam daran, sich schlafen zu legen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">23:24 Uhr</span></p>
<p>Oma Bocksmüller verwechselt die Kellertreppe mit der Tür zum Badezimmer und die Topfpflanze in der Ecke mit der Toilette im ersten Stock.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">23:34 Uhr</span></p>
<p>Das letzte Licht im Hause Bocksmüller erlischt. Der selige Heiligabend ist vorüber und hat sich dabei nur in kleinen Abweichungen von den Vorjahren unterschieden.</p>
<p><em>mg</em></p>
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		<title>Die Unikate Kolumne: Eine Weihnachtsgeschichte (Part I)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[unikate kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Die einmal etwas andere Weihnachtsgeschichte zeigt das Fest der Liebe einmal aus einem ganz anderen und natürlich völlig klischeefreien Blickwinkel: der 24. Dezember aus Sicht der Familie Bocksmüller. <a href="http://unikatmag.de/?p=497">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><a rel="attachment wp-att-498" href="http://unikatmag.de/?attachment_id=498"><img class="size-medium wp-image-498 alignright" title="weihnacht" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2011/12/weihnacht-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a>24.12., 04:17 Uhr</span></p>
<p>Der sechsjährige Fritz weckt seine Eltern und fragt begeistert-kreischend nach seinen Geschenken. Da ihm bis auf ein schlaftrunkenes Brummen nicht geantwortet wird, zieht er Vater Bocksmüller so lange an den Ohren, bis er mit einer gut gemeinten Tracht Prügel schließlich wieder ins Bett verfrachtet wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">06:43 Uhr</span></p>
<p>Fritz kann wegen seines glühenden Hinterteils einfach nicht still liegen bleiben. Deshalb erkundet er zur Ablenkung das stille Haus, um schon einmal nach dem Christkind Ausschau zu halten und es womöglich auf frischer Tat zu ertappen. Als er dabei Hund Rex auf den Schwanz tritt und dieser ein Geheul anstimmt, das seine Eltern aus dem Schlaf reißt, wird das vorweihnachtliche Glühen durch Vater Bocksmüller noch einmal verstärkt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">09:39 Uhr</span></p>
<p>Völlig übermüdet und mit individuellen Blessuren ausgestattet, beginnt Familie Bocksmüller den Weihnachtstag. Obwohl die zweijährige Susi als Einzige die Nacht durchgeschlafen hat, drohen ihr beim Frühstück die Augen zuzufallen. Mutter Bocksmüller verkocht die Eier, während Vater Bocksmüller gähnend die Toasts schwarz werden lässt und sich an der Butterbox schneidet. Hund Rex ist sehr erfreut, da er die Frühstücksreste von vier Personen verspeisen darf.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">10:15 Uhr</span></p>
<p>Vater Bocksmüller fährt mit Fritz und Susi zum heiß ersehnten Christbaumkauf. Nachdem sie endlich einen Parkplatz gefunden haben, nur zwei Kilometer entfernt vom letzten offenen Christbaummarkt, können sie nach ausgiebiger Suche eine schief stehende und dünn benadelte Tanne finden, die für ihren Zustand aber sehr hoch und teuer ist.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">11:24 Uhr</span></p>
<p>Vater Bocksmüller hat den Christbaum unter viel Ächzen zum Parkplatz geschleppt, wo er nun feststellt, dass der Wagen in der Zwischenzeit abgeschleppt wurde. Mutter Bocksmüller muss deshalb alle wichtigen Vorbereitungen stehen und liegen lassen, um die drei mit dem Zweitwagen abzuholen. Der plärrende Fritz wird indessen mit einigen Hieben auf sein Hinterteil ruhiggestellt, während Susi ein Nickerchen am Fahrbahnrand macht. Als Mutter Bocksmüller mit ihrem Smart vorfährt, hat Vater Bocksmüller allerhand Probleme, den großen Baum auf das kleine Stadtauto zu packen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">12:09 Uhr</span></p>
<p>Nachdem die Tanne dreimal auf der Straße verloren gegangen ist und durch das Herabfallen vom Wagendach noch weniger Nadeln trägt als schon zuvor, schleppt ihn Vater Bocksmüller ins Wohnzimmer, wobei er eine kostbare Vase und zwei Dekorationspflanzen zerstört. Nach mehrmaligem Probieren stellt sich außerdem unter weihnachtlichem Fluchen heraus, dass der Baumstamm nicht in den Christbaumständer passt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">13:44 Uhr</span></p>
<p>Nur von einem hastig hinuntergeschlungenen Mittagessen und dem Versohlen von Fritz‘ Hosenboden unterbrochen hat Vater Bocksmüller die ganze Zeit ohne Pause an Stamm und Gestell herumgefeilt. Nun ist der Christbaumständer endgültig kaputt und die Familie steht vor einem allgemeinen Problem. Nur Susi, die auf der Couch liegend eingeschlafen ist, sieht die ganze Sache sehr entspannt. Die Tanne ist noch dünner und dürrer geworden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">15:18 Uhr</span></p>
<p>Der Baum ist mit einem Meter nicht einmal mehr halb so groß wie zuvor und trägt jetzt gar keine Nadeln mehr. Im Wohnzimmerboden kann man einen tiefen Krater wie von einem Bombeneinschlag erkennen, der jedoch in Wirklichkeit von Vater Bocksmüllers Werkzeug stammt, als er entnervt versucht hat, die Situation mit einer liebevollen Gewaltanwendung zu lösen. In diesem Loch wird nun der Christbaumstumpf aufgestellt, der noch schiefer zu stehen scheint. Hund Rex markiert an ihm sein Revier.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">16:33 Uhr</span></p>
<p>Fritz und Susi haben den Christbaumstumpf geschmückt. Dabei sind fünf Zapfen, 13 Sterne, 34 Kugeln, zwei komplette Lichterketten und das Nervenkostüm ihrer Eltern zu Bruch gegangen, als Fritz mit einer ungebetenen Jongliereinlage weitere Sachen zerstört hat. Susi ruht sich nach der Anstrengung erst einmal aus und Fritz liegt auf dem Bauch in seinem Zimmer, weil ihn das Sitzen wegen einer erneuten Wohltat schmerzt.</p>
<p><em>mg</em></p>
<p><em>Part II der Unikaten Weihnachtsgeschichte folgt in Kürze.</em></p>
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		<title>Die Unikate Kolumne: Von Strickpullis und Daunenjacken</title>
		<link>http://unikatmag.de/?p=437</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 16:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist Juli, die Sonne brennt vom weiß-blauen Himmel auf die Badeseen und ihre Besucher. Abends Biergartenwetter, alles ist so, wie man es sich wünscht. Kommt man verschwitzt zu Hause an und leert routiniert den Briefkasten, so findet man darin &#8230; <a href="http://unikatmag.de/?p=437">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-440" title="Von Strickpullis und Daunenjacken" src="http://unikatmag.de/wp-content/uploads/2011/07/CIMG0162_kom-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /> Es ist Juli, die Sonne brennt vom weiß-blauen Himmel auf die Badeseen und ihre Besucher. Abends Biergartenwetter, alles ist so, wie man es sich wünscht. Kommt man verschwitzt zu Hause an und leert routiniert den Briefkasten, so findet man darin um diese Jahreszeit – natürlich, Kataloge mit Strickpullovern, gefütterten Lederstiefeln und Daunenjacken. Und auch wer sein Leben bereits so weit digitalisiert hat, dass er keinen guten alten Postkasten mehr bräuchte, bemerkt im Hochsommer: Der Winter ist omnipräsent! Kaufhäuser und Onlineshops sind voll von Bekleidungsstücken, die eigentlich erst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Wohlgefühle erzeugen sollten. Warum also schon im Juli, was soll man damit?</p>
<p>Wirtschaftlich gesehen liegen die Gründe ganz klar auf der Hand: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Aber stellt das, menschlich gesehen, in den raren Sommerstunden für die Kunden nicht schon beinahe eine Belästigung dar?</p>
<p>Eine Woche später. Es ist Sonntag, morgens bleibt die Lust aufzustehen aus und auch nach dem Frühstück verkrümelt man sich am liebsten wieder mit einer Decke auf das gemütliche Sofa. An Baden ist nicht mal im Traum zu denken, auch nicht an diese seltsame Körperfunktion, wie hieß das noch gleich? Schwitzen? Heute ein Fremdwort. Jede durchschnittliche Berghütte in den Alpen fand sich des Morgens in schneebedeckter Umgebung, und auch in Bayerns Landeshauptstadt klettert das Thermometer lediglich auf 10°C. Dazu: Nieselregen. Mir ist kalt, ich glaube, ich mache mir schnell einen Tee&#8230; und, ach! Sind nicht letztens ein paar Winterkataloge gekommen? Ab geht’s damit zum Schmökern auf die Couch! Oder doch lieber Online-Shopping? Die Modebranche weiß das berechenbare, nasskalte deutsche Sommerwetter wohl für sich zu nutzen. Da stellt sich mir nur noch die Frage: Wo bleibt denn eigentlich der Spekulatius?!</p>
<p>sl</p>
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